Zertifikatsbasierte Lösungen für Ärzte
Im GKV-Finanzierungsgesetz — GKV-FinG — vom 12.11.2010 hat der Gesetzgeber den Krankenkassen vorgeschrieben, dass sie bis zum 31.12.2011 an mindestens 10 Prozent ihrer Mitglieder die neue elektronische Gesundheitskarte (eGK) auszugeben haben, andernfalls drohen ihnen Sanktionen. Bevor die Krankenkassen die neue eGK an ihre Mitglieder herausgeben, müssen bei den Leistungserbringern zuvor neue geeignete Lesegeräte installiert werden. Der so genannte eGK-Basisrollout wird nicht mehr wie ursprünglich geplant in vier Stufen, sondern nur noch in zwei Stufen stattfinden. Nachdem die Leistungserbringer der Stufe 1 in der Region Nordrhein in 2009 bereits mit den neuen Kartenlesegeräten ausgestattet worden sind, werden in Stufe 2 ab dem 01.04.2011 bis 30.09.2011 alle Arzt- und Psychotherapiepraxen sowie ermächtigte Ärzte und Institute im gesamten Bundesgebiet mit den neuen Kartenlesegeräten ausgestattet. Ab 01.10.2011 statten die Krankenkassen ihre Versicherten mit den neuen eGK aus.
Um zertifikatsbasierte Lösungen bei niedergelassenen Ärzten einzuführen, ist zunächst ein Anwendungsbereich zu finden, der der Ärzteschaft wirtschaftlichen Nutzen sowie auch größeren Komfort bietet, ohne dass dadurch Änderungen an der vorhandenen IT-Infrastruktur erforderlich werden. Die Erstellung von Dokumenten wie Befunde oder Arztbriefe und deren Versand ist dafür sehr gut geeignet. Diese Dokumente verlassen heute in Papierform die Praxis und werden mittels Post zum Empfänger geliefert. Eine weitere zentrale Forderung ist, dass der Versand der Dokumente vertrauenswürdig und sicher erfolgen muss. Zur Erfüllung dieser zweiten Forderung können in der Arztpraxis anfallende Befunde und Arztbriefe direkt mit einer Signaturanwendungskomponente (SAK) signiert und für den Empfänger verschlüsselt werden. Signieren und das Ver- und Entschlüsseln medizinischer Dokumente ermöglicht den Ärzten einen schnellen, vertrauenswürdigen Zugriff auf benötigte Informationen, und den rechtskonformen Umgang mit Dokumenten.
Softwarelösungen von intarsys unterstützen
- Das Scannen von Papierbelegen (SGB-konform)
- Die Erstellung medizinischer Dokumente mit elektronischen Signaturen
- Die sichere D-to-D (Arzt zu Arzt) Kommunikation ebenso wie
- Die revisionssichere Langzeitarchivierung durch Zeitstempel und Nachsignatur.
Im Whitepaper "Zertifikatsbasierte Lösungen für Ärzte - Einführung der elektronischen Signatur in der stationären und ambulanten Versorgung zum eGK Basisrollout" erfahren Sie, wie Sie eine sichere medizische Kommunikation implentieren und dabei die Förderung des eGK Basisrollout nutzen können.





