Authentisierung, Signatur und eID - Java Applets für Webanwendungen

Betreiber von Web-Portalen und Cloud-Dienste-Anbieter haben in der Vergangenheit vielfach bei Lösungen für die starke Authentisierung und die Möglichkeit des Online Unterschreibens mittels Smartcard bzw. USB-Token auf die Java-Browser-Plugin-Technologie und Java-Applets gesetzt.

Üblicherweise werden Java-Applets von HTML-Seiten aufgerufen. Um sie ausführen zu können, muss der jeweilige Webbrowser über eine entsprechende Java-VM verfügen. Diese VM, die Laufzeitumgebung für das Java-Applet, kann entweder Teil des entsprechenden Browsers sein oder in Form eines Java Plug-ins nachträglich installiert werden (z. B. JRE von Oracle).

Oracle hat Anfang 2016 offiziell vermeldet, dass man das Java-Browser-Plugin, welches für die Ausführung von Applets im Browser zuständig ist, mit Java 9 als „missbilligend“ erklärt und es in einer späteren Version aus Java ganz entfernen wird. Der Grund ist, dass mobile Browser noch nie die NPAPI für Plugins unterstützt haben und diverse Browser entweder die Plugin-Unterstützung schon entfernt haben (Chrome), dies vorhaben (Firefox) oder noch nie eine gehabt haben (MS Edge). Dazu die immer wieder diskutierte Security-Problematik.

Webentwickler die Java-Technologien für ihre Webseiten benötigen, sollten künftig auf die Java Web-Start-Technologie setzten, die ohne Java-Plugins auskommen.

Durch die in naher Zukunft fehlende Unterstützung von Java-Applets, sah sich intarsys in seiner frühen Entscheidung bestätigt, alternativ zu den Java-Applets als zukunftsträchtige Lösung für die Digitale Signatur mit Smartcards in Web-Anwendungen die „Sign Live! cloud suite bridge“ neu zu entwickeln.

 

  Mehr zu Sign Live! CC cloud suite bridge

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