intarsys: Ihr Spezialist für die elektronische Signatur, Authentifizierung und PDF/A

Begonnen im Jahr 1996 als Beratungshaus für die Entwicklung objektorientierter Software im Bankenumfeld hat sich intarsys in Karlsruhe zwischenzeitlich zu einem der führenden Hersteller von Software und Lösungen rund um die elektronische Signatur, Authentifizierung und PDF/A entwickelt.

Über die Ablösung von Papiervordrucken durch intelligente PDF-Formulare wurde im Zuge von Kundenprojekten zunächst eine durchgängige PDF Bibliothek in Java entwickelt, mit deren Hilfe PDF-Dokumente und Formulare erzeugt, ausgefüllt und bearbeitet werden konnten. Diese auch als Open Source verfügbare PDF Bibliothek unter dem Namen jPod bildet bis heute die Grundlage für die darauf aufbauenden Produkte der Sign Live! und PDF/A Live! Linien.

Anfang 2000 begann man bei intarsys mit der Entwicklung einer interaktiven PDF-Anwendung namens Sign Live! zur Formularbearbeitung, die insbesondere die Möglichkeit zur qualifizierten elektronischen Signatur umfassen sollte, um den Formularbearbeitungsprozess tatsächlich durchgängig elektronisch gestalten zu können. Mit der BSI-Zertifizierung 2008 für Sign Live! CC wurde intarsys zu einem der wenigen Anbieter in Deutschland, die eine nach Common Criteria zertifizierte Signaturanwendungskomponente vorweisen konnten. Die Kombination von standardkonformer elektronischer Signatur, Smartcard- und Cryptotoken-Einsatz und PDF-Integration bilden das Rückgrat der Kernprodukte von intarsys.

Um dies zu unterstreichen arbeitet intarsys seit Jahren aktiv in der internationalen Standardisierung im Bereich PDF und PDF/A sowie elektronischer Signaturen bei ISO und ETSI mit. Als eines der ersten Mitglieder in der PDF Association, dem internationalen Herstellerverband rund um PDF, ist intarsys über seinen Geschäftsführer Dr. Bernd Wild auch im Vorstand der Organisation vertreten und betreut dort neben der Technical Working Group PDF/A auch die Bereiche PDF und elektronische Signatur sowie die Branchen Healthcare und Aerospace. „Wir haben es geschafft, den ISO-Standard PDF/A innerhalb kürzester Zeit im deutschen und europäischen Markt zu etablieren“, erklärt Dr. Bernd Wild, „wobei insbesondere für intarsys die Kombination von PDF/A mit elektronischen Signaturen, die wie bei keinem anderen Dokumentenformat integraler Bestandteil des Standards sind, besondere Bedeutung hat.“ Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signaturen oder Zeitstempel handelt. Mit der Anwendungsbasis Sign Live! CC werden alle durch etablierte Standards spezifizierte Signaturformen nahtlos unterstützt. So kommt z. B. im eANV-Bereich (Anmerkung: Entsorgungsbereich) die XML-Signatur nach XAdES Standard zum Einsatz, im klinischen Umfeld oder der öffentlichen Verwaltung spielt hingegen die PDFSignatur nach PAdES oder die abgesetzte Signatur nach CAdES eine Rolle.

Webbasierte Signaturen

Nahezu alle Trust Center im deutschsprachigen Raum zählen zu den Kunden von intarsys, genauso wie große Unternehmen wie Lufthansa Technik, T-Systems, Swisscom und die Bundesdruckerei. Aber auch Ärzte, Gerichtsvollzieher, Anwälte, Kliniken und medizinische Labore setzen seit Jahren auf Signatur- und PDF-Software des Karlsruher Lösungsspezialisten. Hier hat sich der Anwendungsschwerpunkt in den letzten Jahren merklich verändert. Waren anfänglich noch eigenständige Signatur-Programme auf den Endgeräten der Anwender gefragt, wandelt sich der Bedarf mehr und mehr in Richtung web-basierter Signaturen. Mit der 2014 verabschiedeten und Mitte 2016 effektiv in Kraft tretenden eIDAS-Verordnung ergeben sich insbesondere in Deutschland vollkommen neue Perspektiven in Richtung Serverseitigen Signaturen, bei denen der Benutzer keine Smartcard mehr besitzen muss, sondern eine serverseitige sichere Signaturerstellungsheit SSEE in Gestalt eines HSM (Hardware Security Module) zum Einsatz kommt, um rechtsgültige qualifizierte Signaturen zu erzeugen. Damit kann der Signaturvorgang vom Anwender im Browser, aus seiner individuellen Anwendung heraus oder von mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets ausgelöst werden. Die dafür notwendigen Verfahren, Komponenten und Module wurden in die Produktplattform Sign Live! CC Cloud Suite gebündelt und können je nach Anwendungsfall flexibel kombiniert werden.

So hat intarsys wesentliche Komponenten des neuen All-In Signing Service der schweizerischen Swisscom geliefert, mit dem Kunden – ohne sich mit Smartcards, Kartenlesern und Treibern auseinandersetzen müssen – schnell und bequem ihre Dokumente und Dateien signieren oder zeitstempeln können. Und dies sowohl im Massenbetrieb in Unternehmen mit hohem Dokumentenaufkommen als auch on-demand für private Einzelsignaturen. Die sichere Authentisierung erfolgt hier ganz innovativ über die in der Schweiz etablierte Mobile ID mit der Sim-Karte des Smartphones. Eine andere Weiterentwicklung von intarsys auf dem PDF/A-Gebiet sorgt derzeit für Aufsehen. Hier handelt es sich um die Umsetzung des ZUGFeRD-Standards des Forums elektronische Rechnung Deutschland FeRD im Rahmen des Produkts PDF/A Live!. „Die Erstellung, Prüfung und Verarbeitung von ZUGFeRD-konformen elektronischen Rechnungen ist damit so einfach und flexibel wie möglich geworden“, betont Dr. Bernd Wild. Als einer der Leiter der verantwortlichen Arbeitsgruppe im FeRD ist Standardkonformität für ihn eine Selbstverständlichkeit.